1854 gründeten die Brüder Henri und Édouard Mariage in Paris ihr Teehaus; die Familie handelte da schon seit Generationen mit Tee und Gewürzen. Lange belieferte Mariage Frères nur Hotels und Feinkosthäuser – erst in den 1980ern öffnete es sich dem Publikum, mit Salons de Thé und den schwarz-goldenen Dosen, die man bis heute kennt. Hunderte Tees, von Hand komponiert nach französischer Art, allen voran der legendäre Marco Polo mit seinem Duft nach Früchten und Blüten. Tee als Kultur, nicht als Beutel.